Herzlich Willkommen bei uns!


Alle Veranstaltungen in unserer Gemeinde fallen bis Ende November aus!


Gottesdienste finden wie üblich am Sonntag um 11 Uhr statt.

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

schweren Herzens haben wir beschlossen, ab sofort sämtliche Gemeindeveranstaltungen abzusagen. Das gilt vorerst bis einschließlich November, analog zum Teil-Lockdown, den
Bund und Länder am 28. Oktober beschlossen haben.

Gottesdienste finden bis auf weiteres zur üblichen Zeit am Sonntag, 11 Uhr, statt!

Ihren Schutz zu gewährleisten und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat für uns derzeit Priorität.

Sie erreichen die Pfarrerinnen Judith Brock und Eva Finkenstein ebenso wie die Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro telefonisch unter 030 45606801und per Mail
(gemeindebuero@evangelische-nazarethkirchengemeinde.de).

Kontaktieren Sie uns auch gern, um Termine für Seelsorgegespräche zu vereinbaren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage, wo wie Sie über das aktuelle Geschehen in unserer Gemeinde auf dem Laufenden halten (evangelische-nazarethkirchengemeinde.de)

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie behütet!

Ihr Team von der Nazareth-Kirchengemeinde.





Gottesdienst am Sonntag um 11:00 Uhr 


Liebe Gemeinde,
sehr geehrte Damen und Herren,

da uns Ihre Gesundheit sehr am Herzen liegt, gelten für den Gottesdienstbesuch folgende Regeln: 

  • max. Teilnehmerzahl 50 Personen,
  • Eintragung in einer Teilnehmerliste,
  • bitte Maske tragen, 
  • Abstand von 1,5 Metern einhalten,
  • Derzeit leider ohne Abendmahl und Gesang.


Bleiben Sie gesund und wohl behütet unter Gottes Segen!

Ihre Evangelische Nazareth-Kirchengemeinde



Wochenspruch zum 21. Sonntag nach Trinitatis
(von Pfarrerin Judith Brock)

 

Liebe Gemeinde,

Von ‚dem Bösen‘ reden wir eher selten, denn das erscheint uns vielleicht eine Nummer zu groß. Wer weiß denn schon so genau, was ‚das Böse‘ ist und was ‚das Gute‘? Und – sind nicht die Dinge in Wahrheit viel komplizierter, miteinander oft unentwirrbar verflochten, so dass man gar nicht immer so genau sagen kann, was denn nun gut und was böse ist? 

Die Bibel spricht da Klartext. Sie redet selbstverständlich von ‚dem Guten‘ und ‚dem Bösen‘ und sie fordert von uns, uns zu positionieren. Sie meint, dass unser Herz ganz genau zu unterscheiden weiß zwischen gut und böse. 

Und wenn uns selbst etwas Schlimmes angetan wird, wir Opfer werden von Betrug, Ungerechtigkeit, Gewalt oder Ausgrenzung, haben wir ja auch keine Schwierigkeiten, das, was uns da widerfährt, auch beim Namen zu nennen. Nur, wenn wir in Gefahr sind, auf der anderen Seite zu stehen, auf der Seite der ‚Übeltäter‘ gewissermaßen, der Mobber, Missgünstigen, Rücksichtslosen, ‚Umweltsünder‘, dann neigen wir dazu, zu beschönigen, abzuwiegeln, uns selbst mit den Umständen zu entschuldigen und würden nicht so weit gehen, unser Verhalten als böse zu bezeichnen. Denn: Wir würden ja gerne anders, aber die Umstände zwingen uns geradezu, gegen unsere Überzeugung zu handeln.

Um uns aber, wie Paulus es in seinem Römerbrief fordert, nicht von dem Einfluss des Bösen in Bann ziehen zu lassen, müssen wir zuerst einen scharfen Blick auf uns selbst haben, auf unsere Gedanken und unser Tun und dann auch bereit sein, das, was da ‚Böses‘ in uns arbeitet, zu erkennen.

Nur so können wir ja auch dagegen angehen, uns nicht von den Verhältnissen zwingen lassen, etwas zu tun, was wir für falsch halten. 

Als Mittel gegen das Böse, hilft nur das Gute, als Gegengift gewissermaßen- sagt Paulus. 

Das Böse, das wir erleben, kann uns selbst böse machen. Wenn wir ihm die Macht über uns einräumen. Wir können dem Bösen aber Grenzen ziehen, auch in uns selbst. Wenn wir Verbindung aufnehmen mit der Quelle des ‚Guten‘, mit der Liebe Gottes, im Gebet, im Innehalten, im Nachdenken. 

Letztlich geht es um unser Vertrauen in Gott: Glauben wir, dass er das Böse überwunden hat, die Sachzwänge und Mehrheitsmeinungen, die Sorge um uns selbst? Glauben wir, dass die Liebe stärker ist, als alles Negative, als Hass, Rach- und Selbstsucht? 

Das Problem sind ja nicht die anderen, sondern unsere eigene Angst, unser eigener Kleinglaube.

Den Glauben in das Gute, müssen wir manchmal schwer erringen. Und manchmal scheint es geradezu ‚unmenschlich‘ zu versuchen, blankem Hass Gedanken des Friedens entgegen zu stellen, den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen, indem man sich nicht zum Feind machen lässt, sich nicht einlässt auf das Altbekannte: ‚Wie du mir, so ich dir.‘ 

Aber Menschen haben das immer wieder geschafft, hatten das Vertrauen in Gott und haben dabei die gewaltige Macht der Liebe Gottes spüren können. 

Deshalb: Keine Resignation, wenn über den Verlust der Werte geklagt wird, wenn scheinbar Frechheit und die Macht des Stärkeren zu siegen scheint. 

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden.“

Befrei dich von der Angst, Gottes gute Kraft könne nicht stark genug sein. Werde selbst zu einem Boten von Gottes heilender Liebeskraft! 

Es grüßt Sie herzlich

Judith Brock